Biogas

Jeder von uns erinnert sich noch daran, als vor einem Jahr die Russen mit den Ukrainern wegen des Erdgases in den Haaren lagen. Europa hielt den Atem an. Zu groß war die Angst, dass die Russen den Gashahn zudrehen könnten. Biogas wird aus Biomasse erzeugt. Man braucht dafür beispielsweise Kuhfladen, Essensreste oder andere Bioabfälle. Die kommen dann in so genannte Biogasanlagen und werden luftdicht abgeschlossen. In der so gewonnenen Mischung fühlen sich viele Bakterien und Kleinstlebewesen sehr wohl und erzeugen dabei Methan. Methan mit der chemischen Abkürzung CH4 ist lediglich ein anderer Name für Biogas. Biogasanlagen zählen zu den regenerativen Energien. Der Vorteil von regenerativen Energien ist, dass es auf der Erde sehr große Kreisläufe von Sonnenenergie, Wasser und Wind gibt, in die man sich einklinken kann. Dabei werden in den meisten Fällen, nur sehr wenig Schadstoffe frei. Im Gegensatz zu Wind- und Sonnenenergie beeinflussen Schwankungen bei Windstärken und Sonnenscheindauer, das Biogas überhaupt nicht. Sieht man einmal von den einmaligen Investitionskosten ab, ist für eine gute Biogasanlage letztendlich nur eines entscheidend, dass langfristig eine maximale Energieausbeute und Laufdauer erzielt wird.

Tags: biogas; heizung